Education of a Trader – Teil 1

Aktuell lese ich das Buch von Victor Niederhoffer: „The Education of a Speculator“. Das Buch ist nicht das Neueste, aber ich hatte schon in einem meiner letzten Blogs über den sehr effizienten Zeit-Filter gesprochen.

Nicht das der Eindruck entsteht, ich würde mich gegen das Neue, das Moderne verschließen. Ganz im Gegenteil ich halte mich (für meine Altersgruppe) für technik–affin und probiere gern etwas neues. Aber meist renne ich nicht jedem neuen Gadget hinterher. Mich interessieren die Dinge, ich bewerte sie und manchmal probiere ich die Tools auch aus. Oft stelle ich jedoch fest, dass ich die meisten davon nicht wirklich brauche.

Bei Büchern ist das ähnlich. Hier kann man jedoch erst mal abwarten, ob ein Buch Substanz hat, oder nicht. Einige wenige Bücher bleiben dann für die kurze Zeit die man zum lesen hat.

Heute will ich neben dem Wochen- und Monatsupdate meine – i.S. von Victor: (Literatur)-Ausbildung zum Trader (Trendfollower) in einigen Schritten aufzeigen.

Am Anfang war das Wort

Angefangen habe ich wie wahrscheinlich viele mit dem Gedanken über die Börse schnell reich zu werden. Dazu kaufte ich mir ein Buch, welches eben dies versprach:

Bernie Schaeffer: „Millionen mit Optionen“ – wenn das kein Statement ist! Obwohl Bernie viel der Options-Technik und viele seiner Strategien im Buch beschreibt, wurde ich nicht reich.

Na so was!?

Da es so nicht funktionierte dachte ich, dass es an der Methode liegen muss. Vor allem störte mich bei Bernies Methode der Zeitdruck durch das Auslaufen der Optionen.

Dieser Zeitverlust stand im Kontrast zu der Annahme, dass langfristige Vermögensanlage etwas mit langfristigen Investitionen zu tun haben muss – also mehr in der Art Buy-and-Hold.

Im Studium hatten wir immer von der Efficient Market Hypothesis gehört. Nachdem mir ein Kollege bei meiner ersten Stelle von „A Random Walk Down Wallstreet“ von Burton Malkiel vorschwärmte, kaufte ich sogleich das Buch.

Malkiel ist ein strenger Verfechter der EMH und plädierte schon sehr früh dafür auf ETF’s zu setzten, da der Markt von aktiven Managern nicht geschlagen werden kann. Obwohl ich heute immer noch davon überzeugt bin, dass der Markt eben nicht vollständig effizient ist, benutze ich gern ETF’s für Allokationszwecke.

Index ETF’s eignen sich für Handelssysteme sehr gut, da diese nur dem Index folgen, der beim Systembau genutzt wurde. Aktive Einflüsse durch Fondsmanager sind somit ausgeschlossen. Hinzu kommt, dass die ETF’s niedrigere Gebühren verlangen und auch die Handelskosten geringer sind. Also ideal zum traden.

Als aktiver Fondsmanager in einem fundamental orientierten Haus, kommt man wahrscheinlich an Büchern wie „Security Analysis“ und etwas leichter zu lesen „The Intelligent Investor“ von Benjamin Graham nicht vorbei. Dazu noch eine Portion Warren Buffett: „Buffettology“ (schrieb seine Schwieger-Tochter). Später folgten weitere z.B. vom Value Papst David Dreman: „The New Contrarian Investment Strategy“.

Diese Bücher verfolgen alle den Ansatz Buy-Low, Sell-High. Das ist sicher für jeden sehr intuitiv, jedoch eben auch nicht leicht. Buffett würde sagen: „Investing is simple, but not easy“.

Nach einigen Investitionen nach diesem Muster in einem Bullenmarkt, fühlt man sich auf dem richtigen Weg – alles steigt – egal welche Methode. Durch die Suche nach den Value-Perlen landet man auch – mangels Erfahrung bei den sogenannten Value-Traps. Also den Werten, welche nicht ohne Grund „billig“ sind. Ein anderer Kollege sagte dazu immer: „Cheap for a reason“ – diese sind ein Desaster.

Eine aktuelle Studien von Longboard Asset Management zeigen, dass der allgemeine Marktaufschwung immer nur von ca. 25% der Aktien getragen wird. Ca. 64% der Aktien entwickeln sich schlechter als der Markt und weitere knapp 19% verloren 75% an Wert. Die restlichen 39% verloren absolut an Wert. Leider findet man diese „schlechten“ mit einem Value Ansatz recht häufig.

Als Value Manager muss man wie z.B. Warren Buffett oder Set Klarman („The Margin of Safety“) viel Zeit mitbringen. Viele der Value-Aktien werden erst spät (oder nie) vom Markt erkannt und erfahren dementsprechend selten eine Neubewertung. Deshalb ist die gesamte Industrie auf der Suche nach dem Grund der Neubewertung.

Als Fondsmanager mit monatlichen internen Performance Gesprächen und halbjährlichen externen Anlageausschüssen, verliert man schnell den langfristigen Blick. Plötzlich kommen neben den rein rationalen Entscheidungen Gruppen-Zwänge und Karriere-Risiken auf. Das führt dann entweder dazu nur noch sehr kleine „Wetten“ oder die gleichen „Wetten“ wie alle einzugehen.

Das funktioniert natürlich langfristig auch nicht.

Da ich immer schon eine Affinität zu systematischer Auswertung hatte, stieß ich auf das Buch von Joel Greenblatt: „The Little Book That Beats The Market“.

Dieses Buch folgt auch einem Value Ansatz – es nutzt dazu eine Magische Formel. Die Formel ist relativ trivial – was wiederum dafür spricht, das einfache Dinge oft besser funktionieren als komplizierte. Sie sind ggf. nicht immer perfekt, aber dafür wesentlich robuster über verschiedene Zeiträume und Marktphasen.

Zurück zur Magischen Formel.

Es kommt ein doppelter Sortier-Algorithmus über zwei Parameter zum Einsatz:

  1. EBIT/(Net Working Capital + Net Fixed Assets)
  2. EBIT/Enterprise Vale

Einmal im Jahr werden die Aktien neu sortiert und das Portfolio neu ausgerichtet.

Die Performance lässt sich sehen. Über viele Jahre wird der S&P deutlich zweistellig pro Jahr geschlagen. Leider war auch diese Verfahren ungeeignet, aufgrund der oben beschrieben kurzfristigen Orientierung des typischen Fonds Managements.

Zum Selbermachen ist das System auch nur bedingt geeignet, da Portfolios mit mehreren hundert Aktien zu halten sind. Dies ist für den Privatinvestor keine praktikable Strategie.

Auf meiner Suche nach interessanten Ansätzen versuchte ich mich mit den verschiedensten Methoden. Nach den vielen nur zum Teil erfolgreichen war mir klar, dass alle Methoden nur statistisch funktionieren – also über sehr viele Trades (Positionen x Zeit). Also konzentrierte ich mich darauf Entscheidungsprozesse stabiler und wiederholbar zu machen.

Das war der richtige Weg!

Dieser stand jedoch auch den Interessen einiger meiner Kollegen entgegen. Ein starrer Prozess ermöglichte nicht genügend Flexibilität für deren „tolle“ Ideen. Diese Ideen funktionierten oft, produzierten jedoch auch zu häufig enorme Verluste.

Mit dem schon beschriebenen Buch „Was Gewinner von Verlieren unterscheidet“ wurde mir immer klarer, dass nicht die Methode das Entscheidende ist, sondern „ich“ bzw. die Person die die Strategie umsetzt.

Dann begann ich in diese Richtung weitere Bücher zu lesen.

Fortsetzung folgt!

 

MAQS – Global Trend Following

Signale des wöchentlichen Systems:

  • Open: USD/JPY short

 

Signale des monatlichen Systems:

  • Kauf: Eine Position DAX ETF

Performance des Gesamtsystems im Juli: +1%, seit Jahresanfang: 14,5%

PS: Im Wikifolio ist in diesem Monat ein Handelsfehler entstanden. Ich werde über diesen in einem der nächsten Blogs berichten. Am Montag muss ich erstmal den Fehler korrigieren.

 

Eure Kommentare sind herzlich willkommen.

Van Tharp – SQN System Güte

Zur Ermittlung der Güte eines Systems hatten wir in der Vergangenheit schon mehrere Kennzahlen wie Ertrag, Risiko und vor allem Drawdown besprochen.

Eine weitere Kennzahl stammt von Dr. Van Tharp einem Trading Coach. Van wurde auch schon in den Market Wizzard Büchern von Jack Schwaiger interviewed.

Dabei sind mir folgende Zitate besonders aufgefallen:

„What typically happens is that when people approach the markets, they bring their personal problems with them. The markets are a natural place to act out those problems, but not to solve them. Most people end up leaving the markets, but a few decide that they need a system to trade more effectively. Those people who adopt a systems approach usually just end up transferring their problems from dealing with the market to dealing with their system of trading.“

„… Cut your losses short and let profits run. … If you think of trading as a game and that a mistake is not following the rules of the game, then it becomes much easier to follow these two rules.“

Ich verfolge Van Tharp nachdem ich die Market Wizzard Bücher gelesen hatte weiter. Van’s Bücher kann ich ebenfalls empfehlen. Diese haben mir immer einen Mehrwert geliefert – insbesondere das Buch „Trade Your Way to Financial Freedom“.

Das Kapitel 12 „There’s  Money for Everyone“ über jeweils den gleichen Chart bzw. Trading Situation der mit den unterschiedlichen Handels und Handlungssystemen gehandelt wurde, war für mich wirklich augenöffnend.

Van Tharp folgt immer dem Motto, das man beim Traden nicht Märkte handelt, sondern seine (Vor)urteile über die Märkte.

Dies greift wieder das Thema der letzten Woche auf. Wir gehen nicht neutral in Handelsentscheidungen, sondern immer mit einer mehr oder weniger vorgefertigten Meinung. Es gibt dabei auch kein Richtig oder Falsch, sondern für jeden gibt es nur seine ganz persönliche Wahrheit.

Sind wir Trendfolger, sehen wir überall Trends. Sind wir eher fundamental orientiert, dann erscheinen die meisten Aktien als teuer und der Markt versteht die richtig „billigen“ nicht.

Ganz nach der alten Weisheit:

„Habe ich einen Hammer sehe ich in jedem Problem einen Nagel.“

An den Beispiel des Kapitel 12 aus Van’s Buch lässt sich das wunderbar zeigen.

Van benutzt 7 fiktive Charaktere, welche verschiedene Situationen auf jeweils Ihre Weise handeln.

Die 7 Charaktere sind:

  1. Mary – Long Term Trendfolger
  2. Dick – Short Term Swing Trader
  3. Victor – Value Manager
  4. Ellen – glaubt an eine überirdische Ordnung an den Märkten
  5. Ken – Spread Arbitrage
  6. Nancy – folgt Börsenbriefen
  7. Eric – Handelt relativ impulsiv

Allen gemeinsam ist, dass sie eine gewisse Routine und Disziplin mitbringen und ihrem Erfolgsrezept folgen.

Dann werden die Situationen pro Trader durchgespielt und Van zeigt, dass alle aus unterschiedlichen Gründen erfolgreich sein können. Das ist m. E. ein sehr gutes Zeichen – verbindet jedoch auch damit den Aufwand selbst seine eigene Methode zu finden.

In verschiedene Chats auf den letzten heißen Tipp zu hoffen bzw. einem System eines  erfolgreichen Traders blind zu folgen führt nicht zum Ziel.

Selbst wenn man einen Trading -Stil verinnerlicht hat, sollte man ein erfolgreiches System (welches diesen Trading-Stil verfolgt), immer noch an seine eigenen Bedürfnisse adaptieren.

Aus diesem Grund bespreche ich in meinem Blog weder konkrete Handelspositionen, noch versuche ich jemanden zu überzeugen meinem System zu folgen.

Dies funktioniert so nicht!

Kommen wir zur SQN Nummer zurück und beleuchten Van’s Herangehensweise, mit ein wenig mehr Statistik.

SQN steht für System Quality Number.

Die Formel dahinter ist jedoch eine Art normierter z-Score wie wir ihn in der Statistik beim t-Test finden.

SQN = Wurzel (n) x durchschnittliches R pro Trade / Standardabweichung der R Multiple

wobei

  • n = Anzahl der Trades in der Stichprobe
  • R = Ertrag (Verlust) pro eingesetztes Risiko

Dadurch entsteht eine Zahl, welche in einer Tabelle (n-1 – Freiheitsgrade) ablesen kann, mit welcher Güte man die Nullhypothese – also die Aussage die Trading Ergebnisse unterscheiden sich statistisch nicht vom Zufall bzw. von 0 ablehnen kann.

Van macht eine Liste über Werte von 1,6 – 7 und gibt damit den Erfolg des Systems an.

  • 1,6 – 1,9 unterdurchschnittlich
  • 2,0 – 2,4 durchschnittlich
  • 2,5 – 2,9 gut
  • 3,0 – 5,0 exzellent
  • 5,1 – 6,9 superb
  • > 7,0 Heilige Gral

Statistisch ist das etwas ungenau. Natürlich ist c.p. eine größere Zahl besser als eine kleine, aber mit hoher Anzahl an Trades steigt der SQN-Wert.

Das ist soweit auch nicht verwunderlich, da gleichbleibenden Durchschnitts-R / Standartabweichung R mit vielen Trades auch der Faktor Wurzel(n) immer größer wird. Die statistische Aussage daraus ist, das es mit zunehmender Anzahl an Trades immer wahrscheinlicher wird, dass die Durchschnitts-R nicht durch Zufall entstanden sind.

Ganz korrekt würde man formulieren: Damit wird die Ablehnung der Null-Hypothese: Die ermittelten Werte entstammen einer Zufälligen Verteilung (sind nicht von Null verschieden), immer wahrscheinlicher.

Für mein wöchentliches System ergeben sich folgende Werte:

  • n = 149 Trades in ca. 9 Jahren
  • ∅R = 0,48 pro Trade
  • σ = 1,67 (Standartabweichung R)

Daraus entsteht nach der obigen Formel eine Wert von 3,5. Nach der Logik von Van ist das exzellent. Statistisch lesen wir dazu einen Wert (einseitiger Test, größer als 0) von > 0,995.

Wir suchen in der linken Spalte den Wert für n-1 (148) und finden diesen in der letzten Zeile bei ∞. Dann suchen wir in dieser Zeile den Wert welcher am nächsten an die 3,5 heran reichen (von links beginnend). Leider hört die Tabelle bei einem Wert von 2,576 schon auf. Der Blick in den Spaltenkopf zeigt einen Wert von 0,995.

Damit können wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Nullhypothese ablehnen. Das System produziert sehr konsistent R-Werte von Null verschieden.

Setzt man den Test auf einen Mindestwert von z.B. 0,2R, dann würde ein SQN von 2,0 entstehen. Die 0,2R habe ich gewählt, um eine Mindestrendite auf das eingesetzte Risiko von 20% zu generieren.

Statistisch bedeutet dies, dass wir die Null-Hypothese: Die ermittelten Werte sind größer als 0,2R, mit einer Wahrscheinlichkeit von 97,5% ablehnen können.

Das ist für mich ein akzeptabler Wert, auf dem sich aufbauen lässt – nicht der Heilige Gral, aber ein System, welches robust Erträge erzielt.

 

MAQS – Global Trend Following

Signale des wöchentlichen Systems:

  • Close: USD/JPY short

 

Eure Kommentare sind herzlich willkommen.

 

 

Bin ich Opfer? Bin ich Täter?

Bin ich Opfer? Bin ich Täter?

Wieder ein kleiner Beitrag wie ihn nur das Leben spielt. Durch einen Unternehmenszusammenschluss (Fusion) erlebe ich gerade interessante emotionale Momente.

Die Situation:

Das große Unternehmen übernimmt ein kleineres. Dabei wird jedoch die gesamte Führungsmannschaft des Bereiches vom kleinen Unternehmen kommen. Damit verändert sich für mich mein kompletter Raport-Weg.
Das erste Meeting mit der neuen Führungskraft und dem Team verlief nicht ideal.

Die Sicht als Opfers:

Ich war noch im Meeting und noch mehr danach beleidigt. Die neue Führungskraft nahm mich anscheinend nicht war. Sie schwärmte nur von Ihren Kollegen und von dem einen Thema welches sie kannte und mitbrachte. Besonders negativ empfand ich, dass mit keiner Silbe wurde darüber gesprochen wurde, dass wir in der alten Konstellation alles Spezialisten auf unserem jeweiligen Gebiet sind und dieses Know-How im kleineren Unternehmen entweder gar nicht oder nur rudimentär zu finden war.

Das erste Meeting begann ganz erfolgversprechend mit ein wenig nettem Austausch und endete in einem mehr oder minder langen Monolog der neuen Führungskraft. Die natürlich immer mehr von ihren bisher „tollen“ Dingen erzählte und wir immer weniger von den unsrigen.

Das hinterließ bei mir für einige Tage einige Dissonanzen.

Mit ein wenig Abstand wurde mir jedoch bald klar, dass ich mich selbst in eine Opferrolle manövriert hatte.

Die Opferrolle ist psychologisch sehr bequem: Die anderen sind Schuld und ich muss nichts ändern!

In der Rolle des Opfers wartet man darauf, dass eine unangenehme Situation von selbst vorbeigeht – die Opferrolle macht passiv.

Um aus diesem Teufelskreis zu entfliehen, ist am Anfang immer die Erkenntnis.

Als zweiten Schritt habe ich dann das Gespräch mit meiner Frau gesucht, da Sie nicht Teil der etwas verkorksten Lage war. Die Gespräche mit meinen Kollegen, die im gleichen Meeting waren und im selben Boot saßen, waren da weitaus weniger hilfreich. Auch die Kollegen waren nicht völlig frei, da sie die Situation ggf. ähnlich wahrnahmen.

Das Gespräch mit meiner Frau, brachte schon bei der Beschreibung der Situation einen Aha-Effekt, da meine Frau relativ oft fragte: „Wo ist das Problem?“.

Ganz technisch bestand das erste Meeting einfach nur in einem Austausch an Worten. Somit kein Problem! Der Sender sendet physikalisch Schallwellen und der Empfänger nimmt diese als Schallwellen war.

Das Problem ist mehr was im Kopf daraus entsteht. Ich habe diese neutrale Schallwelle bewertet und zwar genau so bewertet, wie meine Erwartung an das Meeting im Vorfeld waren.

Da meine Frau diese Erwartungen nur zum Teil kannte hatte sie einen neutraleren Blick auf den speziellen Vorfall.

In dem Gespräch konnten wir einige Konsequenzen erarbeiten. Damit kam ich langsam wieder in eine aktive Rolle. Das sollt das Ziel der Erkenntnis über die eigene Opferrolle sein. Durch das Erkennen der eigenen Position ist man in der Lage eine andere Position – z.B. des Gegenüber – einzunehmen. Für den ersten Schritt reicht es, wenn man das Meeting noch einmal Revue passieren lässt und sich selbst dabei beobachtet. Die Vogelperspektive ermöglicht den neutralen Blick.

Aus der Opferrolle zur Selbstbestimmung.

Durch diese Methode gewinnt man an Selbstbestimmung zurück und kann sich neue Wege erarbeiten. So lange man in seinem Denkprozess immer am „Warum ich?“ hängt, bleibt man stehen oder dreht sich im Kreis.

Durch den Aktionsplan im Kopf fühlte ich mich gleich freier. Die Situation wurde zum Coach: Change ist Challenge! (Die Situation als Coach ist Herrn Jens Corssen entliehen)

Plötzlich sah ich die Veränderung als Wettbewerb indem es galt zu bestehen. Ich übernahm wieder die Verantwortung für mein Handeln.

Dabei wurde mir noch etwas anderes bewusst: Bin ich Täter?

Mich beschlich der Verdacht, dass wenn ich nicht das Opfer bin und auch verantwortlich für mein Handeln bin, dann bin ich auch Täter!

Durch meine Vorurteile und Erwartungen, habe ich natürlich jedes gesprochene Wort immer sofort im Kontext der Bestätigung meiner Erwartung wahrgenommen. Alle anderen Signale wurden gleichzeitig rigoros ignoriert oder unterdrückt. Dadurch wurde meine Laune (und die meiner Kollegen, den es ggf. ähnlich erging) immer schlechter.

Das machte die Lage für unsere neue Führungskraft bestimmt auch nicht leichter. Diese war ebenfalls vom gleichen Verhaltensmuster gefangen und konnte nicht entsprechend gegensteuern.

Letztlich hatte ich nach dem Meeting meine vorgefasste Meinung und meine Vorurteile bestärkt – meine Opfer-Position war gefestigt.

Damit reifte ebenso die Erkenntnis, dass ich natürlich am Scheitern des Meetings meinen Anteil hatte.

Ich habe es darauf ankommen lassen – ich wollte Bestätigung – das war das Motiv.

Im Nachhinein ärgere ich mich über mein Verhalten. Aus dem Gefühl der Beleidigung ist ein gewisse Scham geworden. Mit meiner gesamten Erfahrung aus meinen Handelsaktivitäten hätte ich es viel besser machen können.

Ich kenne die Situation
–  in anderem Kontext – aber mit den gleichen Abläufen:

Eine Handelsposition, die ich intensiv recherchiert hatte und sogar vielleicht kurzfristig im Gewinn lag ist plötzlich in der Verlustzone.

Dann kann ich natürlich auch hier die Opferrolle einnehmen und darauf hoffen, dass der Markt mir später noch recht gibt – ich bin ja nicht der Spekulant, sondern ein Long-Term Investor.

Oder ich kann die Schuld bei den anderen Marktteilnehmern suchen und das Management des Unternehmens (bei einer Aktien-Long Position) dafür verantwortlich machen. Der Versuch mit noch mehr Research führt nur zur Suche nach Bestätigung.

Das hilft letztlich alles herzlich wenig. Die Handels-Position verliert an Wert und der Verlust zieht mich immer weiter herunter.

Deshalb ist es auch hier wichtig die Opferrolle schnell zu verlassen. Die investierte Zeit und der Aufwand für das Research sind alles versunkene Kosten, die keinen Einfluss auf die Profitabilität der getätigten Anlage haben.

Wichtig ist nur die Erkenntnis: Ich habe einen Trade eröffnet und dieser verursacht Verluste!

Mit der Erkenntnis komme ich in Action.

  1. Die Verantwortung für den Verlust liegt allein bei mir.
  2. Die Verantwortung für einen möglichen noch größeren Verlust liegt ebenso bei mir.
  3. Auch wenn ich unter großen Schmerzen den Verlust realisiere, wird mich dies befreien. Ich bin wieder in einer neutralen Lage und kann von dort die weiteren Schritte planen. Dazu gehört dann die Suche nach „Ablehnung“ der Investmentthese.

Durch mein Handelssystem laufen diese Schritte fast automatisch ab. Die Position gerät in den Verlust (auch vom letzten Hoch, dann nur ein kleinerer Gewinn), das System gibt das Signal zum Glattstellen – die Ablehnung. Die nächste Aktion ist ganz automatisch den Trade am Markt zu platzieren und den Verlust zu realisieren.

Mit den Jahren habe ich gelernt, dass es manchmal vorkommt, dass der Trade tatsächlich wieder in die vorher eingeschlagene Richtung dreht. Meist jedoch waren die Closings genau richtig, da Trends gebrochen wurden. Außerdem hatte ich die Gewissheit, dass wenn der Trade tatsächlich den alten Trend nochmal aufnehmen sollte, mein System in den nächsten Wochen diesen ebenfalls findet.

Damit ist sicher einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist einen Plan zu haben den Trade zu schließen. Oft habe ich den verschiedenen Publikationen oder Blogs gelesen, dass viele dem Entry deutlich zu viel Gewicht verleihen.

Meine Erfahrungen zeigen, dass einen Trade zu schließen psychologisch die weitaus größere Herausforderung ist. Damit verbunden ist das Eingeständnis, dass man etwas falsch gemacht hat und dies auch selbst zu verantworten hat.

Das fällt niemanden leicht!

 

MAQS – Global Trend Following

Signale des wöchentlichen Systems:

  • keine

 

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Pyramidial strukturieren

Diese Woche werde ich mich relativ knapp halten. Am Wochenende war endlich Sommer und somit habe ich mit der Familie den halben Tag im Schwimmbad zugebracht.

Trotzdem möchte ich zum Wochenausklang natürlich eine kleine Geschichte schreiben und zum Schluss auch die neuen Trades für die Woche ankündigen.

Was mich diese Woche bewegt hat:

In der jetzt abgelaufenen Woche besuchte ich für 2 Tage einen Workshop zum Thema „Pyramidales Strukturieren“.

Das hat jetzt weniger mit Ägypten zu tun, sondern mehr mit einer effizienten Kommunikation. Nach diesem Prinzip müsste ich meinen Schreibstil im Blog komplett ändern. Ich müßte schreiben wie ein Journalist in einer Zeitung – das schon mal pyramidal vornweg – mache ich nicht.

Die Pyramidale Struktur begreifen.

Die Pyramidale Struktur nimmt das Ergebnis vorweg, bzw. bringt dies wie im Falle der Bildzeitung es in eine markige Schlagzeile. Andere solidere Tageszeitungen (FAZ, Süddeutsche etc.) machen das aber ebenso – nur etwas dezenter in einer Überschrift.

Dies liegt natürlich daran, dass in einer Zeitung wie der FAZ eine Menge Artikel stehen, aber wohl die wenigsten der Leser die FAZ von vorn bis hinten lesen.

Die Pyramidale Struktur hat 2 Ausprägungen – die Gruppe und die Kette.

Die Gruppe gibt dem Leser eine einfache Struktur an die Hand – z.B. die Rubriken der FAZ. Damit kann der Leser relativ schnell entscheiden, ob er heute etwas über Politik, Sport oder Wirtschaft vertiefen möchte, oder doch nur im Feuilleton blättern will.

Die Kette ist etwas anspruchsvoller und folgt vor allem unter den Unterschriften, insbesondere unter den Kommentaren. Bei der Kette kommt es darauf an, die These oder das Ergebnis zu begründen. Die Begründung folgt dann immer in 3 festen Modulen – Basis – Kommentar – Resolution.

Zur weiteren Vertiefung des Themas bieten sich einige Bücher an – mein Seminar wurde von Axel Schoof geleitet und dieser hat mir einem Kollegen auch ein Buch zum Thema verfasst.

Oben hatte ich erwähnt, dass das Pyramidale Strukturieren die Botschaft ganz an den Anfang stellt. Dies steht generell im Gegensatz zum wissenschaftlichen Arbeiten. Die wissenschaftlichen Arbeiten folgen der sogenannten Trichter Methode.

Die Trichter-Methode beginnt bei Adam und Eva.

Das ist natürlich maßlos übertrieben und für manche Zwecke – z.B. eben wissenschaftliche Arbeiten – völlig richtig und nützlich. Dabei beginnt man beim Allgemeinen und verengt das Thema immer weiter, bis ganz zum Schluss das Ergebnis steht. Um das Ergebnis schnell und einfach zu transportieren, ist jedoch die pyramidale Technik besser geeignet.

Wir könnten an einem Thema, welches ich schon das ein oder andere Mal gebracht habe das Prinzip der Kette illustrieren.

Die Botschaft:

  • Anleger sollten größere Drawdowns vermeiden, um langfristig Erfolg zu haben.

Die Basis:

  • Breit gestreute Buy-and-Hold Anlageportfolien liefern langfristig Ertrag. Dieser Ertrag ist mit Risiken verbunden, welche längere Verlustphasen (Drawdowns) von >20% mit einschließen.

Der Kommentar:

  • Anleger neigen dazu, bei größeren Drawdowns langfristig erfolgreiche Anlagen auf dem Tiefpunkt aufzugeben. Damit verpassen sie die Erholungsphase.

Die Resolution:

  • Anleger sollten größere Drawdowns vermeiden um langfristig Erfolg zu haben.

Damit haben wir in der Resolution einen zwingend logischen Schluss aus der zuvor gemeinsam geschaffenen Basis und dem erarbeiteten Kommentar.

 

MAQS – Global Trend Following

Signale des wöchentlichen Systems:

  • keine

 

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Trend, Trend, Trend

Heute möchte ich mich im Blog dem Thema Trend widmen. In den verschiedenen Publikationen oder auf anderen Web-Blogs lese ich immer wieder, dass Trend-Phasen am Markt nur in ca. 30% der Fälle vorkommen. Die restliche Zeit handelt der Markt richtungslos bzw. seitwärts.

Gefühlt kann ich die Behauptung stützen, jedoch ist es an der Zeit die Dinge für mich konkret zu überprüfen.

Letztlich ist die Frage nach der Häufigkeit der Trades kein wesentlicher Parameter, da ich davon ausgehe, dass wenn es einen Trend gibt, mein System diesen erfasst.

Das dies in der Vergangenheit funktioniert hat kann man an den Performance und Risiko-Parametern der verschiedenen Systeme erkennen. Rein optisch hätte es das ein oder andere mal ein Signal mehr geben können. Meist handelte es sich dabei jedoch um spezielle Situationen und im Nachhinein ist man immer schlauer. Leider konnte ich keines dieser „speziellen“ Signale systematisch rechtfertigen (nach ausgiebigen Tests) und somit habe ich diese auch nicht gehandelt.

Die These, dass mein System den Trend vernünftig erkennt ist, natürlich leicht gesagt, da dabei völlig unklar ist, was denn ein Trend überhaupt ist.

Mein wöchentliches Handelssystem soll mittel- bis langfristige Trends erfassen. Wie schon in den vorherigen Blogs beschrieben arbeitet das System mit gleitenden Durchschnitten und noch ein paar Filtern mehr.

Da ich einen Tribble-Moving-Average (3 verschieden lange gleitende Durchschnitte) Ansatz benutze, habe ich den Vorteil, drei verschieden Zustände pro gehandelten Wert zu besitzen.

Die 3 Zustände sind: long, short oder neutral.

Damit kann ich meine Untersuchung starten:

  1. Ein Aufwärts-Trend besteht immer dann, wenn der kurze gleitende Durchschnitt über dem mittleren und über dem langen Durchschnitt liegt.
  2. Ein Abwärts-Trend besteht, wenn der kurze gleitende Durchschnitt unter dem mittleren und unter dem langen gleitenden Durchschnitt liegt.
  3. Eine Seitwärtsbewegung (also kein Trend) würden wir in allen anderen Fällen diagnostizieren. Dies trifft auch für die Zeiten zu, in denen mein Risikomanagement System die Positionen ausgestoppt hat, obwohl eine der ersten beiden Situationen weiterhin vorlag. Dann wartet das System auf einen neuen Einstieg in die gleiche Richtung in der Neutral-Stellung.

Für die Untersuchung benutze ich die 6 verschiedenen Märkte in denen das System nach Handelssignalen sucht. Das sind zum einen die beiden Aktienmärkte: EuroStoxx50 und S&P 500, die beiden Rentenmärkte: Bund-Future und T-Note Future, die beiden Rohstoffe: Gold und WTI Rohöl sowie zu guter letzt noch die beiden Währungspaare USD/EUR und JPY/USD.

Damit haben wir Daten der einzelnen Trades pro Market für einen Zeitraum von ca. Mai 2007 bis März diesen Jahres also ca. 9 Jahre oder etwas genauer für unsere Analyse 477 Wochen.

Das System handelte in diesen 477 Wochen ca. 154 mal und damit alle 3 Wochen einmal. Die Zahl verdoppelt sich, wenn man von Kauf und Verkauf bzw. Verkauf und Kauf oder etwas neutraler von der Eröffnung bis zum Schließen der Position rechnet.

Für unsere Zwecke reicht erst mal die Angabe der 154 Trades – one Way. Was uns wirklich etwas genauer an dieser Stelle interessiert ist die Anzahl der Wochen in den ein Trade aktiv war.

Das kann man jetzt ganz verschieden darstellen:

  1. Als erstes mal ganz einfach:
    Wir tun so, als würden die Trades alle hintereinander stattgefunden haben – also rechnen wir die Anzahl der Wochen in der Summe aller Trades aus:  Das sind dann 2.401 Wochen. Diese Zahl müssen wir jetzt ins Verhältnis setzten zur Gesamtzahl der Wochen. Jedoch nicht zu den 477 Wochen, sondern wir handeln die Märkte ja parallel bzw. hintereinander. Damit sind es 6 x 477 Wochen: 2.862 Wochen für die gesamte Handelszeit.

    Die Quote dafür ist dann:
    2.401 Trading – Wochen vs. 2.862 Gesamt-Wochen = ca. 84%.
    Das erscheint erst ein mal relativ viel. Ist es womöglich auch, da einige Märkte sicher in Trend-Phasen gemeinsam im Trade (long, oder short) waren und dann gemeinsam auch wieder in der Neutral-Zone auf das nächste Signal warteten.
  2. Schauen wir uns die Quote pro Segment, also für die Aktien, die Renten, die Rohstoffe und die Währungen an.
    Hier wird wieder das gleiche Verfahren angewandt. Wir untersuchen die Asset Klasse als hätten wir beide Systeme unabhängig voneinander (parallel oder hintereinander).
    Damit werden aus den 477 Wochen 2x so viele = 954 Wochen (pro Asset Klasse sind 2 Märkte aktiv).

    Zur besseren Übersicht, die Ergebnisse in der Tabelle:

    Asset Klasse Anzahl Trend Wochen Quote
    Aktien 628 66%
    Renten 637 67%
    Rohstoffe 586 61%
    Währungen 550 58%

    Das sieht schon besser aus, aber die Ergebnisse sind immer noch weit weg von den postulierten Werten von 1/3 Trend zu 2/3 ohne Trend.

  3. Und zum dritten auf die Einzelwerte, also jeder Markt für sich:
    Markt Anzahl Trend Wochen Quote
    EuroStoxx50 305 64%
    S&P500 323 68%
    Bund Future 316 66%
    T-Note Future 321 67%
    Gold 307 64%
    WTI Rohöl 279 58%
    USD/EUR 271 57%
    JPY/USD 279 58%

    Hier sind die in etwa gleichen Quoten zu finden, was nicht weiter verwundert. Somit ist diese Art der Analyse nur bedingt hilfreich bzw. kann erst mal nicht bestätigen, was andere zu diesem Thema gesagt und geschrieben haben.

Sollte ich das Ergebnis für mich positiv interpretieren? Nach dem Motto: „Mein System erkennt ca. 60% aller Trends, während die gesamte Welt nur auf ca. die Hälfte kommt.“

Sicher nicht der richtige Weg. Also was ist zu tun?

Rechnen wir die Trades raus, welche das System falsch als Trend erkannt hat, dann sehen die Tabellen schon ganz anders aus. Als falschen Trend würde ich bei den Analysen die Trades bezeichnen welche im Verlust enden. Damit teilen sich die 2.401 Wochen in welchen das System eine Position long oder short hatte in die beiden Teile: 1.722 Wochen mit pos. Ergebnis und 679 Wochen mit neg. Ergebnis.

Für die einzelnen Märkte sortieren sich die Werte wie folgt:

Markt pos. Wochen neg. Wochen
EuroStoxx50 211 94
S&P500 227 96
Bund Future 248 68
T-Note Future 275 46
Gold 205 102
WTI Rohöl 120 159
USD/EUR 208 63
JPY/USD 228 51

Damit sind im Mittel von den 2.401 Wochen ca. 70% Trade-Wochen mit positiven Ergebnis und 30% nur mit negativen. Diese Quote ist auch ungefähr auf den einzelnen Märkten zu sehen. Dies ist natürlich generell sehr abhängig vom gewählten Zeitfenster.

Die Wirkung auf die Quote des „Trends“ ist an der nächsten Tabelle abzulesen.

Erst ein Blick auf die Situation der Asset Klassen:

Asset Klasse Anzahl Trend Wochen Quote
Aktien 438 46%
Renten 523 55%
Rohstoffe 325 34%
Währungen 436 46%

Jetzt sieht die Sache schon ganz glaubhaft aus. Im Mittel entstehen Quoten von unter 50% Trend-Phasen.

Im Detailblick auf die einzelnen Märkte erreichen die Zahlen erwartungsgemäß ein noch größere Streuung:

Markt Anzahl Trend Wochen Quote
EuroStoxx50 211 44%
S&P500 227 48%
Bund Future 248 52%
T-Note Future 275 58%
Gold 205 43%
WTI Rohöl 120 25%
USD/EUR 208 44%
JPY/USD 228 48%

Insbesondere auffällig ist sicher das Rohöl auf der einen Seite, welches sich nach dem Bullenmarkt vor der Finanzmarktkrise sehr lange seitwärts bewegte. Dabei wurden

  1. nur wenige Trades ausgelöst und
  2. diese dann meist im Verlust endeten.

Auf der anderen Seite stechen die beiden Rentenmärkte mit Quoten > 50% hervor. Dies ist sicher dem langen Bullenmarkt nach der Finanzkrise zuzuschreiben.

Warum andere auf Quoten von nur 30% kommen, kann an einer anderen Methode zur Messung liegen. Die von mir benutzte ist sicher sehr individuell auf mein System zugeschnitten. Auch können andere Zeitfenster bzw. andere Handelsfrequenzen z.b. tägliche oder Intraday zu den Aussagen geführt haben.

Abschließend kann man festhalten, dass mein wöchentliches System im untersuchten Zeitraum 50% Trendverhalten aufspüren und auch profitabel umsetzen konnte.

 

MAQS – Global Trend Following

Signale des wöchentlichen Systems:

Close des USD/EUR long
Open EuroStoxx50 short

 

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