3. Baustein Fortsetzung – Positionsgröße

Nachdem wir die Frage der Positionsgröße schon angeschnitten haben, hier noch einige ergänzende Informationen bzw. Überlegungen.

Zum einen ein Chart, welcher den indexierten Verlauf der Trendfolge-Strategie vs. einem Buy-and-Hold Mix zeigt:

Performance-Vergleich
Performance Vergleich Trendfolge Portfolio vs. Buy-And-Hold Portfolio

Dabei ist zu sehen, dass die Buy-and-Hold Strategie nicht wesentlich schlechter in ihrer Gesamtperformance lag. Die Frage, welche sich der Beobachter allerdings stellen muss:


Hätte ich diese Strategie mehrere Jahre durchgehalten, oder auf dem Tief von 2008 kalte Füße bekommen und die Position glattgestellt?

Zusätzlich noch ein Chart, welcher die Performance der einzelnen Komponenten des Systems zeigt:

Performance-der-Einzelkomponenten_2
Performance der verschiedenen Einzelkomponenten, Daten: Bloomberg, eigene Berechnungen

Hier kann man sehr gut erkennen, das die gewählte Strategie nicht immer gut funktioniert. Bei den Rohstoffen bleibt immer noch ein gutes Stück Volatilität bestehen – das sollte gesteuert werden!

Zur Erinnerung, wir hatte ich die Positionsgröße anhand der Drawdowns (DD) bestimmt.

  • 40% Aktien x DD-Aktien (13%) =  5,2% DD-Beitrag
  • 40% Renten x DD-Renten (11%) =  4,4% DD-Beitrag
  • 20% Rohstoffe x DD-Rohstoffe (28%) = 5,6% DD-Beitrag

In der Summe würde ich im Worst-Case-Szenario einen DD von 15,2% erwarten.

Dabei unterstelle ich, dass alle DD zur gleichen Zeit stattfinden. Dem ist in der Vergangenheit nicht immer so gewesen, aber in einer großen Krise, könnte dies zutreffen.

Letztlich ist mein Ziel mit dem Portfolio: Kapitalertrag über sehr lange Zeiträume zu generieren und dass mit geringem Risiko – auch mit einem geringen Risiko des Totalverlustes.

Das dies ganz gut funktioniert, kann man an den folgenden beiden Charts ablesen. Zur besseren Vergleichbarkeit habe ich diese gleich skaliert:

DD-Trendfolge-Strategie
Drawdown der Einzelkomponenten (Trendfolge), Daten: Bloomberg, eigene Berechungen
DD-Buy-And-Hold-Strategie
Drawdown der Einzelkomponenten (Buy-And-Hold), Daten: Bloomberg, eigene Berechnungen

Deutlicher Unterschied, oder? Selbst wenn die Rohstoffkomponente im Trendfolge-Modell in den letzten Monaten nur Fehlsignale geliefert hat, war diese dennoch deutlich besser als eine Buy-and-Hold Strategie.

In der nächsten Woche übertragen wir diese Philosophie auf das wöchentliche System.

Trades für die nächste Woche im wöchentlichen System:

Schließen der Short Position in WTI-Oel

 

Eure Kommentare sind herzlich willkommen:

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